Landwirtschaftliche Studienreise nach Marokko

 

Für diese Kurzreise haben wir einen landwirtschaftlichen Großbetrieb in der Nähe von Casablanca

ausgesucht, der unter anderem Gemüse und Obst im großen Stil vermarktet und exportiert. Die

zweite Führung wird in einem großen Winzerbetrieb in der Nähe von Meknes sein. Und neben den Betriebsbesichtigungen bleibt auch noch ausreichen Zeit, um Einblicke in die Königsstädte

Rabat, Meknes und Fez zu erhalten – es werden spannende fünf Tage!

 

1. Tag – Willkommen in Marokko

Linienflug nach Casablanca. Empfang am Flughafen Mohammed V. Bei der Stadtrundfahrt in der

Wirtschaftsmetropole und größten Stadt des Landes besichtigen wir die große Moschee Hassan II

(von außen). Übernachtung in Casablanca (4*-Hotel).

 

2. Tag – Gemüse und Obst aus Marokko

Die Schwerpunkte bei der Betriebsbesichtigung sind Anbau, Schädlingsbekämpfung, Ernte,

Vermarktung und Export. Am Abend führt uns der Weg in die Landeshauptstadt Rabat. (4*-Hotel)

 

3. Tag – Ist der marokkanische Wein ein Erbe der Römer?

Bei der Stadtbesichtigung von Rabat stehen der Königspalast, die Chella (Nekropole), das Grab-

Mal von Mohammed V und der Hassan-Turm im Mittelpunkt. Am Nachmittag wird ein Winzer-

Betrieb in der Nähe von Meknes besichtigt. (4*-Hotel)

             

4. Tag – Die Königsstädte Meknes und Fez

In Meknes erwartet Sie die Grabmoschee von Moulay Ismails und seine "Ville Imperiale" mit

Speicherburg und Pferdeställen. Und am Nachmittag wird Sie die Altstadt Fez el Bali begeistern.
Auf dem Programm stehen die Besichtigungen einer Medersa, des Gerberviertels und der

Altstadt mit seinen vielen Moscheen, Plätzen, Gassen und Brunnen. (4*-Hotel)

 

5. Tag – Auf Wiedersehen Marokko!  

Transfer zum Flughafen von Fez. Linienflug von Fez via Casablanca nach Frankfurt.

 

Landwirtschaft in Marokko

Marokko ist ein Agrarland, auch wenn nur etwa 20 Prozent der Landesfläche für den Ackerbau

genutzt werden. Die wichtigsten Produkte sind Getreide, insbesondere Gerste und Weizen,

Kartoffeln, Melonen, Oliven, Trauben, Hülsenfrüchte, Datteln, Zuckerrohr und Zuckerrüben. 57% der

landwirtschaftlichen Fläche werden allein für den Anbau von Weizen, Gerste und Mais genutzt.

Marokko hat mit 1,3 Millionen Hektar Bewässerungsfläche (22 Prozent der landwirtschaftlichen

Nutzfläche), der höchsten Getreideerträge (1,1 Tonnen / Hektar) der Maghrebländer und eine im

Export von Gemüse, Zitrusfrüchten und Olivenöl durchaus erfolgreiche Landwirtschaft. Doch müssen

40 Prozent des Grundnahrungsmittels Getreide (Gesamtverbrauch: 10,7 Millionen Tonnen) importiert

werden. Die spät und unregelmäßig einsetzenden Regenfälle, Bodenerosion, Überweidung und

Schädlinge (z.B. Heuschreckenplagen) begrenzen das Ernteergebnis und somit den Wachstums-

spielraum. Von 1981-1985 und von 1991-1993 sowie 1999 und 2000 wurde Marokko von Dürre-

perioden heimgesucht, die der Landwirtschaft starke Einbußen brachten.

 

Die Kunst des Kelterns – Weinbau in Marokko

Bei marokkanischen Getränken denkt man natürlich erst einmal an Pfefferminztee. Dabei blickt der

Weinanbau auf eine jahrhundertealte Tradition zurück. Die ersten Rebstöcke wurden bereits in der

Zeit der phönizischen Handelsniederlassungen kultiviert. Und natürlich hat die französische Kolonial-

zeit deutliche Spuren hinterlassen. Dank einer gezielten Förderung durch die Regierung konnten in

den letzten Jahren neue Flächen für Edelrebsorten wie Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc oder

Chardonnay gewonnen werden. So werden heute jedes Jahr etwa 300.000 Hektoliter bester Weine

produziert. 85% davon sind Rotweine - besonders bekannt sind der Toulal und der Chantebled. Eine

echte Besonderheit ist der Rotwein Rabbi Jacob – denn er ist "koscher". Er wird nach strengen Regeln

gekeltert und hat einen festen Platz in den der religiösen Zeremonien bei jüdischen Festen. Aufgrund

seiner besonderen Qualität sorgt er aber auch außerhalb jüdischer Kreise für Aufsehen. So wurde er

zum Beispiel 1995 auf "Diplome d’honneur" ausgezeichnet.

Der Großteil der marokkanischen Weine wird direkt im Land konsumiert. Kein Wunder – sie passen

vorzüglich zur reichhaltigen marokkanischen Küche. Doch es gibt auch eine Möglichkeit marokkanische

Weine in Deutschland zu probieren: Jährlich werden ca. 50.000 Flaschen über die gehobene arabische

Gastronomie vertrieben.

 

Termin:  Fr 25.01. – Di 29.01.2008     

Preis pro Person im Doppelzimmer: 975.- Euro

Einzelzimmer-Zuschlag: 60.- Euro 

 

Eingeschlossenen Leistungen:

·         Linienflug mit Royal Air Maroc in Economy-Class,
      Frankfurt -
Casablanca / Fez - Casablanca - Frankfurt;

·         Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren

·         Rundreise in klimatisiertem Reisebus

·         4 Übernachtungen in 4*-Hotels

·         Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC

·         Halbpension (Abendessen und Frühstück)

·         Kofferservice in den Hotels

·         Besichtigungen und Eintrittsgelder

·         deutschsprachige Reiseleitung

·         Fachkräfte vor Ort für Führungen

·         Stadtführer in den Königsstädten

·         Landes- und Reiseinformationen

·         Reiserücktrittsversicherung bis Reisebeginn

·         Sicherungsschein für den Reisepreis

 

Teilnehmerzahl: ab 15 Personen

 

Anmeldeschluss: 24.11.2007

 

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